Altes Haus

Altes Haus – Szenen einer Erinnerung

A2000 60´ PAL Friedemann Derschmidt, Karin Schneider, Andreas Gartner und Michael Aschauer Uraufführung: Frauenhetz

In einer Einzimmer-Arbeiterwohnung im 15. Bezirk verbrachte Hedy Pescha 95 Jahre ihres Lebens;

einzige Intermezzi bilden ein Paris-Aufenthalt (1921) und ein Jahr Gefängnis in Wien wegen Widerstand gegen den Faschismus (1927) . Ihre Erzählungen in und zu diesem “alten Haus” sollten eine Türe zu ihrer eigenen Geschichte öffnen, doch wie, wenn das, was erinnert wird, nicht erzählt werden soll/kann/darf? Letztendlich verweisen fast alle Szenen auf das, was ausgespart wird, aber wie die Risse im Strom der Geschichten darstellen? Kann im Prozess des Zuschauens ein Nachdenken darüber angeregt werden, wie die je eigene Lebensgeschichte im Wechselspiel von Erzählen und Verstummen entsteht?

im Auftrag des Frauenbüros der Stadt Wien

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