Komm und sieh Rudyn

Rudolf Schmitz (Werner Rudyn) war einer der letzten noch lebenden Künstler aus der Blütezeit von Kabarett, Varieté und Revue. Als Sohn von Textilhändlern 1905 in Wien geboren, tanzt er als Grotesk-, Step-, und Akrobatiktänzer, als Schauspieler und Pantomime an den renomiertesten Revue- und Varietébühnen im Wien der 20er Jahre. 1933 geht er wegen des stärker werdenden Nationalsozialismus illegal in das damalige britische Protektorat Palästina, wo er während der Pionierzeit unzählige Berufe ausübt. Im Zweiten Weltkrieg ist er Stage-Manager der Gruppe „Sheiks of Araby“, einer gemischten Truppe aus Schauspielern, Tänzern und Komödianten. Ihre Aufgabe war die Unterhaltung der alliierten Streitkräfte von Tunis bis Teheran. In dieser Zeit tanzt er auch für König Faruk in Ägypten und den Schah von Persien.

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